Der Fliegerberg am Dolmar - Höhenflüge mit Geschichte
Der Dolmar als Wiege des Flugs in Thüringen
Ein Berg wird zum Flugplatz
Es begann in den 1920er Jahren – einer Zeit, in der das Fliegen noch Experiment und Abenteuer zugleich war.
Inspiriert von Pionieren wie Otto Lilienthal suchten Flugbegeisterte nach geeigneten Hängen für ihre Gleitversuche.
Der Dolmar bot ideale Bedingungen:
- freie Flächen
- günstige Winde
- und eine Topografie, die Auftrieb versprach
Schon bald wurde der Berg zu einem Treffpunkt für Segelflieger. Erste Veranstaltungen fanden Ende der 1920er Jahre statt. Der Dolmar entwickelte sich damit zu einem der frühenden Flugzentren in Thüringen – wenn auch im Schatten der bekannteren Wasserkuppe.
Zwischen Aufbruch & Instrumentalisierung
Gründung der Fluggemeinschaft
Stillstand an der Grenze
Die Rückkehr in die Luft
Ein Ort zwischen Vergangenheit & Gegenwart
Der Dolmar ist heute mehr als nur ein Fluggelände
Der Dolmar im Thüringer Wald ist ein Stück gelebte Technik- und Zeitgeschichte. Kaum ein anderer Ort in Thüringen vereint so eindrucksvoll die frühen Träume vom Fliegen mit der Realität moderner Luftsportarten.
Wer heute auf dem Gipfel steht und den Blick über die Landschaft schweifen lässt, sieht vielleicht nur einen ruhigen Berg. Doch in der Luft darüber lebt eine Tradition weiter, die vor fast hundert Jahren begann – mit einfachen Gleitern, viel Mut und dem Wunsch, dem Himmel ein Stück näher zu kommen.
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